China-Strategie 2026: Partner, Markt, Wettbewerber

Wirtschaftsvertreter aus der Regio diskutieren Zukunftsperspektiven

Freiburg, 12. März 2026 – Wie sollen sich Unternehmen der Oberrheinregion künftig in China positionieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung der RegioTriRhena mit der Wirtschaftskanzlei ADVANT Beiten, dem Konfuzius-Institut Freiburg und dem China Forum.

china strategie 02Über den Dächern von Freiburg kamen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Wirtschaftsexperten aus dem Dreiländereck zusammen, um Chancen, Risiken und strategische Optionen im Umgang mit China zu diskutieren.

Deutsche Unternehmen – vom Mittelstand bis zum Großkonzern – sind seit Jahrzehnten eng in die chinesische Wirtschaft eingebunden. China ist Absatzmarkt, Produktionsstandort, Zulieferer, Wettbewerber und zunehmend auch technologischer Impulsgeber. Angesichts geopolitischer Spannungen und veränderter wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen überprüfen viele Firmen ihre China-Strategien neu. Die Veranstaltung bot Raum für eine offene Analyse dieser Entwicklungen.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Barbara Mayer, Partnerin bei ADVANT Beiten, und Alwin Wagner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein. Beide führten in das Thema ein und begrüßten die zahlreichen Gäste.

In ihrer Keynote beleuchtete Susanne Rademacher, Partnerin und Leiterin des ADVANT Beiten Büros in Beijing, die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Dynamiken in China. Sie zeigte Chancen und Perspektiven für europäische Unternehmen auf und plädierte für einen konstruktiven Dialog sowie ein gegenseitiges Verständnis beider Wirtschaftsräume.

In der anschließenden Podiumsdiskussion bestätigten Dr.-Ing. Michael Meding, CEO der m-tec GmbH, und Michael Ziesemer, Verwaltungsrat der Endress & Hauser AG, die große Bedeutung des Chinageschäfts für ihre Unternehmen. Beide berichteten aus erster Hand, wie essenziell stabile Beziehungen und langfristige Strategien für den Erfolg auf dem chinesischen Markt sind.

Zum Abschluss dankte Dr. Bernd Dallmann, Präsident der RegioTriRhena, den Referentinnen und Referenten. Er betonte, dass er „seit Langem keine so offene und ehrliche Einschätzung der Beziehungen zu China gehört“ habe und hob die Bedeutung eines differenzierten Blicks jenseits pauschaler Bewertungen hervor.